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Unix-Zeitstempel-Konverter

Wandeln Sie einen Unix-Zeitstempel in ein lesbares Datum um – oder ein Datum zurück in einen Zeitstempel. Sekunden, Millisekunden und Mikrosekunden werden an der Stellenzahl erkannt (und lassen sich per Auswahlfeld erzwingen), und jedes Ergebnis erscheint sowohl in Ihrer lokalen Zeitzone als auch in UTC. Eine Live-Uhr zeigt laufend die aktuelle Epoch-Zeit, und alles wird im Browser berechnet – nichts wird hochgeladen.

Aktuelle Unix-Zeit
Sekunden
Millisekunden
Zeitstempel → Datum
Datum → Zeitstempel

Was ist ein Unix-Zeitstempel?

Ein Unix-Zeitstempel (auch Epoch-Zeit oder POSIX-Zeit) ist die Anzahl der Sekunden seit dem 1. Januar 1970, 00:00:00 UTC – dem Moment, den man Unix-Epoch nennt. Weil es eine einzige, an UTC verankerte Zahl ist, trägt sie keine Zeitzone, keine Sommerzeitregeln und keine Formatmehrdeutigkeit mit sich. Genau deshalb speichern Datenbanken, Logdateien, JWT-Tokens und HTTP-APIs Zeit auf diese Weise. Daten vor 1970 werden als negative Zahlen dargestellt, und Schaltsekunden werden per Definition ignoriert, sodass jeder Tag exakt 86.400 Sekunden zählt.

So rechnen Sie einen Unix-Zeitstempel um

  1. Zahl einfügen — tragen Sie Ihren Zeitstempel in das Feld "Zeitstempel → Datum" ein. Lassen Sie die Einheit auf Automatisch erkennen, dann entscheidet die Stellenzahl über Sekunden, Millisekunden oder Mikrosekunden.
  2. Umrechnen — ein Klick auf Umrechnen zeigt denselben Zeitpunkt als Ortszeit, UTC, ISO-8601-Zeichenkette und als sprachliches "vor wie lange".
  3. Andere Richtung — wählen Sie unter "Datum → Zeitstempel" Datum und Uhrzeit, geben Sie an, ob Sie in Ortszeit oder UTC getippt haben, und Sie erhalten den Zeitstempel in Sekunden und Millisekunden.
  4. Kopieren — jede Ergebniszeile hat ihre eigene Kopieren-Schaltfläche, und die Live-Uhr oben lässt sich in Sekunden oder Millisekunden kopieren.

Sekunden, Millisekunden oder Mikrosekunden?

Der schnellste Test ist die Stellenzahl: ein heutiger Zeitstempel hat 10 Stellen in Sekunden, 13 in Millisekunden und 16 in Mikrosekunden. Date.now() in JavaScript und System.currentTimeMillis() in Java liefern Millisekunden; time() in C, time() in PHP, time.time() in Python, Unix() in Go und die meisten SQL-Datenbanken liefern Sekunden. Einen Millisekundenwert an eine sekundenbasierte Funktion zu übergeben ist der klassische Fehler, bei dem ein Datum zehntausende Jahre in der Zukunft landet – wirkt das Ergebnis absurd, liegt Ihr Wert fast sicher in Millisekunden. Die automatische Erkennung deckt die Normalfälle ab; das Auswahlfeld erzwingt eine Einheit.

Ortszeit, UTC und ISO 8601

Der Zeitstempel selbst basiert immer auf UTC. Die Zeile Ortszeit stellt denselben Zeitpunkt in der Zeitzone Ihres Rechners dar – einschließlich des Sommerzeit-Versatzes, der an jenem Datum galt, nicht des heutigen –, während die Zeile UTC ihn ganz ohne Versatz zeigt. Die Zeile ISO 8601 (zum Beispiel 2026-08-22T02:00:00.000Z) ist die maschinenlesbare Form für JSON und APIs; das abschließende Z bedeutet UTC. Alle beschreiben ein und denselben Augenblick – deshalb bezeichnet ein zwischen Servern verschiedener Länder kopierter Zeitstempel weiterhin exakt denselben Moment.

Das Jahr-2038-Problem

Software, die den Zeitstempel in einer vorzeichenbehafteten 32-Bit-Ganzzahl speichert, kann nicht über 2.147.483.647 Sekunden hinaus zählen – Schluss ist am 19. Januar 2038 um 03:14:07 UTC, danach springt der Wert auf 1901 zurück. Deshalb wurden 64-Bit-Zeitstempel zum Standard; moderne Systeme sind nicht betroffen. Am anderen Ende gilt die spiegelbildliche Grenze: Ein vorzeichenbehafteter 32-Bit-Wert kommt auch nicht vor den 13. Dezember 1901. Dieser Konverter nutzt JavaScript-Zahlen, die rund ±273.000 Jahre um 1970 abdecken, sodass Daten weit nach 2038 problemlos umgerechnet werden.

Werden meine Daten hochgeladen?

Nein. Jede Umrechnung läuft vollständig in Ihrem Browser über die eingebauten APIs Date und Intl – nichts wird an einen Server gesendet, und die Seite funktioniert nach dem Laden auch offline. Ihre lokale Zeitzone wird aus Ihren eigenen Systemeinstellungen gelesen (sie steht neben dem Ortszeit-Ergebnis) und nicht über das Netz abgefragt, es verlassen also keine Standortdaten Ihr Gerät. Lässt sich ein Wert nicht umrechnen – leere Eingabe, nicht-numerischer Text oder eine Zahl außerhalb des von Date darstellbaren Bereichs –, erhalten Sie eine klare Meldung statt eines falschen Datums.